Dienstag, November 22, 2005

Liegengebliebenes (II)

Hier folgt nun (endlich) der Spielbericht zu:

Verstand - Gefühle 2:0

Personal:
Beide Teams konnten ihre vermeintlich beste Elf auflaufen lassen.

System und Taktik:
Der Verstand spielte im gewohnten 3-5-2 mit massierter Defensive, da sich die Außen bei gegnerischem Ballbesitz weit zurückzogen und die Räume eng machten, bei eigenem Ballbesitz jedoch schnell und explosiv umzuschalten und immer wieder wirkungsvoll als Anspielstationen bei Kontern zu dienen.
Auch der Gast vetraute auf das bewährte 4-3-3-System. Durch schnelles Kurzpassspiel sollten immer wieder Lücken ins gegnersiche Abwehrbollwerk gerissen werden. Die Hintermannschaft der Gefühle offenbarte aber wieder einmal die üblichen Schwächen, da die Spielweise zu sehr auf Offensive ausgelegt war und das Abwehrverhalten vernachlässigt wurde.

Spielverlauf:
Die Anfangsphase gehörte eindeutig dem Gast, der äußerst druckvoll begann. Mit zunehmender Spieldauer kam der Verstand immer besser ins Spiel. So entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, die jedoch allesamt ungenutz blieben.
Nach dem Wechsel setzte sich das Spiel so fort, wie es in der ersten Halbzeit geendet hatte - munterer Offensivfussball vom Feinsten. Mitte der zweiten Halbzeit schlug die Heimelf dann entschlossen zu, als sich die Abwehr der Gefühle unachtsam präsentierte. Danach verflachte die Partie kurzzeitig da sich der Gast ein wenig geschockt durch das Tor zeigte, der Verstand aber nicht wirksam genug nachsetzte, sondern sich zu weit zurückzog und dem Gegner das Spiel überließ. So gewannen die Gefühle neues Selbstvertrauen und kamen wieder zurück ins Spiel, während der Verstand sich nun völlig auf Konterfußball festlegte. Während der Gast seine Überlegenheit nicht konsequent zu nutzen vermochte, zeigte sich der Verstand als die clevere Elf, als sie kurz vor Schluss einen ihrer Konter im Gästetor unterbringen konnten.

Fazit:
Aufgrund der nominellen Überlegenheit über weite Partien wirkt das Ergebnis auf den ersten Blick etwas ungerechtfertigt. Insgesamt stellte der Verstand jedoch das reifere Team, der Sieg damit durchaus gerechtfertigt, auch wenn das Ergebnis vom Spielverlauf her vielleicht mit einem Tor zu hoch ausfiel.

Spieler des Spiels
G. Hirn - zog glänzend die Fäden im Zentrum des Verstandes. Erkannte nahezu analytisch und präzise die Schwachpunkte der gegnerischen Elf. Konnte die Stürmer und die Außen immer wieder gut in Szene setzen. Gab zudem die Vorlage zum 1:0, krönte seine Leistung mit dem zweiten Treffer, als er nach einem selbst eingeleiteten Spielzug goldrichtig stand.

6 Comments:

Anonymous ottje said...

genial.

22/11/05 17:57

 
Blogger Galen said...

Na nu, keine Interpretation? *g*

23/11/05 10:47

 
Blogger Oles wirre Welt said...

ist massierte Defensive einer massierenden Offensive gegenübergestellt? :)

23/11/05 12:14

 
Blogger Oles wirre Welt said...

Hier gab es vor gut einem Jahr übrigens sowas wie mein Pendant zu Deinem Text. :)

23/11/05 12:17

 
Anonymous ottje said...

also dieser betrag ist so gelungen da konnte ich nur genial schreiben..an eine interpretation habe ich nicht gedacht.ich habs mir zwar nochmal durch gelesen aber ich hab keine lust das zu interpetieren weil ich wieder nur spot ernte ;D.-außerdem ist mir das zu viel..in meiner freetime

23/11/05 15:21

 
Blogger Galen said...

Denke, die Ansatzpunkte sind nicht ganz die gleichen, demenstsprechend würde ich nicht unbedingt von einem Pendant sprechen, auch wenn ein gewisse Ähnlichkeit natürlich vorhanden ist.

"imikiual"? Macht ja schon fast was her... Hatte vorhin was, das beinahe wie Mythen aussah - nur das das h falsch stan und ein e gar nicht vorkam...

28/11/05 10:52

 

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