Freitag, Februar 24, 2006

Liberation Frequency V

Shadow on the wall (Mike Oldfield – Shadow On The Wall)

wahlweise auch: I watched a change in you (Deftones – Change In The House Of Flies; wenn auch noch kein Classic Rocksong)

Manchmal ist es doch ganz interessant, zu einem späteren Zeitpunkt auf Freundschaften zurückzublicken (egal, ob diese noch existieren oder schon lange beendet sind). Mit einigen Freunden aus der Kindergarten-, Grundschul- und OS-Zeit hatte ich schon wenig später eigentlich gar nichts mehr zu tun. Mit ein, zwei Leuten gab es vielleicht noch mal die eine oder andere Unterhaltung im Bus (allerdings eher auf Small Talk-Niveau) und auch heute grüßt man sich noch, sollte man sich denn zufällig mal treffen (was allerdings so gut wie gar nicht vorkommt). Auch bei vielen Leuten aus späteren Schuljahren und aus der Anfangszeit des Studiums ist es der Fall. Nur mit einem der Leute aus der Grundschulzeit hatte ich nach etlichen Jahren Brache wieder mehr zu tun, aber dieses Verhältnis ist derzeit auch wieder eher am Erliegen (nicht zuletzt aufgrund der großen räumlichen Trennung – er ist derzeit für einige Monate in Australien - siehe "Torbär Down Under" bei den Links). Dafür trifft man im Laufe der Zeit aber auch immer wieder neue Leute, mit denen man dann mehr unternimmt. Es gibt aber nur recht wenig Leute, mit denen mich über lange Zeiträume eine wirklich enge Freundschaft verbindet. Und eine Freundschaft ist irgendwie ganz besonders – eine Weile lang hatten wir ziemlich viel unternommen, dann hatten wir eine Zeitlang eigentlich gar keinen Kontakt, dann hatten wir wieder mehr miteinander zu tun, wieder trennten sich unsere Wege für eine Weile und seit den Abijahren nach Möglichkeit wieder recht viel.
Irgendwie muss ich mir auch allein in den letzten Jahren eine starken Wandel in verschiedenen Angelegenheiten attestieren, so dass es manchmal gar nicht so verwunderlich ist, dass die eine oder andere Freundschaft auf der Strecke bleibt, weil man dann eigentlich gar nichts mehr gemeinsam hat. Und irgendwie bin ich in Sachen Kontaktaufnahme manchmal auch recht schusselig...

1 Comments:

Anonymous Eine aus Frankfurt said...

Ich finde es eigentlich immer sehr interessant, zu sehen, wie sich Leute im Laufe der Jahre verändert. Auch wenn ich dir in sofern recht geben muss, als dass man manchmal nicht mehr viel mit manchen zu tun hat. Aber ein paar meiner bestern Freunde sind so anders als ich, dass gerade dadurch unsere Freundschaft so bereichert wird, weil man durch sie immer wieder in ganz andere Welten geführt wird (z.B. weil man von Musikrichtungen ne Ahnung kriegt, mit denen man gar keine Kontakt sonst hätte oder, oder, oder). Und ich sehe bei Freunden, die ich schon lange kenne, auch gerne, wie sich sich verändern. Und das schönste an lange bestehenden Freundschaften finde ich: man weiss einfach, warum der andere so ist wie er ist, weil man ja den Werdegang des anderen miterlebt hat. So meine beste Freundin, die ich kenne seit wir 4 Jahre alt sind...
ups, dass ist schon wieder so lang geworden. Aber das Thema Freundschaften find ich einfach herrlich ausfüllend, über die verschiedenen Charakterzüge, die ich an meinen Freunden so schätze, könnte ich stundelang schwärmen... ach, ich bin halt ein "Määäädschen" wie man hier so sagt... (und sorry, dass ich mich immer in unwichtigen details verliere...)

27/2/06 12:47

 

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