Freitag, Oktober 28, 2005

Trauer

Eigentlich wollte ich meinen Kommentar zu den 150 Platten für die Ewigkeit loswerden, aber dann kam gestern was dazwischen. Mein Bruder war in Oldenburg und ich hatte die ganze Zeit auf seinen Anruf gewartet, da wir uns treffen wollten. Nachdem er sich bis nach 15.00 Uhr nicht gemeldet hatte, rief ich ihn dann an und es stellte sich heraus, dass er gerade an der Uni eingetroffen war und wir zum Zeitpunkt des Telefonats nichteinmal 50 Meter voneinander entfernt waren. Doch kaum hatte ich ihm die Sachen gegeben, die er von mir haben wollte (seine Post, die immer noch zuhause landet - insbesondere die Handyrechnung - und meine Digitalkamera), klingelte mein Handy dann unerwarteterweise doch einmal. Für einen kurzen Moment war ich ein wenig perplex, dass mein Name auf dem Display erschien, doch dann fiel mir ein, dass in meinem Eintrag ja auch die Festnetznummer von zuhause eingetragen ist. Ich nahm ab und es war wie erwartet mein Vater, doch seine Nachricht war trauriger Natur: "Heinrich ist tot." Heinrich ist (ich weigere mich, schon von war zu sprechen) mein Onkel, der gestern seinen Kampf gegen den Krebs verlor.

Mittwoch, Oktober 26, 2005

Schlafdefizitär latsche ich seit einigen Tagen durch die Gegend. Ist auch kein Wunder, wenn man 9 Tage in Folge nicht vor 2:00 Uhr schlafen geht und am nächsten Tag doch einigermaßen früh wieder aufsteht. Grund für diese Misere sind Japaner mit englischer Inspiration. Denn schließlich gehen diese Sudokus, die mittlerweile überall zu finden sind, darauf zurück, dass Japaner Zahlenrätsel in der Art in einer englischen Zeitung entdeckt hatten und dann für den japanischen Markt adaptierten. Na ja, und bei mir ist es derzeit so, dass ich an einem Buch voller solcher Rätsel sitze (hatte ich mir in Ermangelung anderer Lektüre letztens mal am Bahnhog gekauft) und dabei die Zeit vergesse. Ich nehme mir zwar schon jeden Tag vor, wieder früher ins Bett zu gehen, aber dann greif ich doch wieder zu dem Buch, rätsel ein bisschen und ehe man sich versieht ist es auch schon wieder halb zwei oder so... Vielleicht bin ich ja auch bald durch, das würde auch helfen.

Montag, Oktober 24, 2005

Tipptagebuch, Teil 3 (?)

In der Gesamtwertung konnte Enno Goldenstein aus Leer seine Führung erneut verteidigen. Der Spitzenreiter kam am 10. Spieltag auf zehn Zähler und erhöhte sein Konto auf insgesamt 102 Punkte. Den zweiten Platz teilen sich Jörg Werner (Bremen) und Monika Richter (Lohr-Ruppertshütten) mit jeweils 95 Punkten.

Quelle natürlich wieder www.kicker.de

Promi-Tipp, 10. Spieltag: kicker-Redaktion baut Führung aus - 23.10.2005 20:30

Freitag, Oktober 21, 2005

Ich habe die Musikalität einer Klapperschlange - ein bisschen Percussion, das ist alles.

Donnerstag, Oktober 20, 2005

Schein?

Manchmal steht einem ja nur noch ein großes Fragezeichen im Gesicht, wenn man von einigen Scheinen hört, die hier man so an der Uni machen kann bzw. muss. Da tauchen dann manchmal Begriffe auf, bei denen man nur noch mit dem Kopf schüttelt und sich fragt: "Bitte was?" Vor allem, wenn's auch noch darum geht, wo man die wie machen kann (was - hier auch Kritik an der derzeitigen Hochschulpolitik - dann natürlich auch noch immer weiter eingeschränkt wird). Aber dann gibt's es so Scheine, bei deren "Namen" grinst man dann einfach nur noch aus anderem Grund. Von einem dieser Fälle habe ich am letzten Wochenende gehört, als ich meine Ex in Hannover besucht hatte und am Sonntag mit ihr, ihrer Schwester und einer ihrer Cousinen frühstücken war. Besagte Cousine studiert wohl Forstwirtschaft oder etwas in der Art und erzählte davon, dass sie ja letztens ihren Kettensägenschein gemacht hat... Wahrscheinlich ist es aber nicht halb so lustig, diesen Schein zu machen, wie er sich vom Begriff her anhört. Aber irgendwie sollte man so einen Schein vielleicht doch mal machen. Dann kann man sich den einrahmen und neben ein paar (zur Not selbstgemachten) Urkunden für was auch immer an die Wand hängen. Und wenn dann die Leute nach dem Hintergrund der ganzen Urkunden fragen, labert man ein bisschen rum und zeigt dann auch noch auf den Stolz der Sammlung, besagten Kettensägenschein. Und der Gegenüber fragt sich dann nur: "Bitte was?"

Mittwoch, Oktober 19, 2005

Gegendarstellung

Ich muss hier an dieser Stelle eine Aussage etwas korrigieren, die ich letztens irgendwann mal gemacht habe (allerdings nicht hier auf EGo-Land). Gegenüber meiner Lieblingskassiererin bei multi sagte ich (ich meine, es sei das Wochenende vorm 3.Oktober gewesen, wo am Samstag noch tierisch viele Leute einkaufen gingen (natürlich alle auch noch gleichzeitig, was zu Schlangen bis weit hinein in die Obstabteilung geführt haben soll), nur weil das Wochenende einen Tag länger dauerte und sie über diese zwei Tage ja eventuell verhungern hätten können), dass ich das Einkaufen hasse. Diese Aussage muss ich revidieren. Eigentlich mag ich sogar ganz gerne Einkaufen/Shoppen (wenn ich den das Geld dafür habe - neue Klamotten oder CDs wären vielleicht mal wieder dran...), was ich daran hasse, sind die Menschen, die mir dabei in die Quere kommen! Aber so was in der Art hatte ich ja auch schon mal bei valsverbalvision in einem Kommentar (zum Eintrag "Hilmos Tips für cooles Auftreten in der Öffentlichkeit - Teil 3: Dumm-in-der-Gegend-herumstehen") von mir gegeben. Meine Lieblingskassiererin meinte daraufhin, dass sie mich dafür (dass ich Einkaufen hasse) doch ziemlich oft sieht - warum wohl...? ;)

Wenn ich so dabei bin, Aussagen der Vergangenheit einzuschränken oder abzuändern, kann ich meine Aussage, meine Fußballmannschaft sei die intelligenteste des gesamten Kreises Leer, wohl auch etwas eingrenzen. Es gab Zeiten, da bestand fast 75% der Mannschaft aus Abiturienten oder Studenten oder solchen, die es mal waren. Mittlerweile sind einige Leute neu dazugekommen, die diese Kategorien nicht erfüllen, andere, die damals dazugehörten, sinit mittlerweile nicht mehr wirklich zum Kader dazuzuzählen. Gewissermaßen sind wir also blöder geworden, dafür haben wir allerdings auch an Qualität gewonnen (das heißt jetzt aber nicht, das sich Intelligenz und gut Fußballspielen ausschließen!). Außerdem hatten wir nie wirklich einen Beweis für unsere These...

Dienstag, Oktober 18, 2005

Einstein bewiesen

Jetzt kommt hier nichts über die Relativitätstheorie, keine Panik. Aber es war doch Einstein, der einmal sagte, zwei Dinge wären unendlich - das Universum und die menschliche Dummheit. Bei ersterem sei er sich allerdings noch nicht sicher. Mit der Ausbreitung des Universums werde ich mich hier auch nicht beschäftigen, dazu fehlt mir auch die nötige Kennntnis. Aber der menschlichen Dummheit begegnet man doch immer wieder täglich!

Gut, dass ich mir, als ich heute verpennt hatte (mein Funkwecker hat die blöde Angewohnheit, manchmal eine Stunde zurück zu springen - bringt zwar eine Stunde mehr Schlaf, einen manchmal aber vielleicht in Bedrängnis), keine Hektik gemacht habe und einfach erstmal in Ruhe das morgendliche Programm abgewickelt habe, anstatt mich nur schnell anzuziehen und ohne Frühstück zum Bahnhof zu hetzen. Dort hätte ich nämlich eine Stunde umsonst herumgestanden, da der Zug 55 Minuten Verspätung hatte und damit dann auch dem regulären Zug Verspätung einbrachte, da dieser vor dem Leeraner Bahnhof erstmal auf die Abfahrt des anderen warten durfte. Das führte jedoch zu allerlei Verwicklungen am Bahnsteig, da beide Züge vom selben Gleis fahren sollten (die anderen waren belegt). Trotz dreimaliger Durchsage, die ich sehr wohl und schon beim ersten Mal verstanden habe, rannten einige Leute (darunter auch Bastian Hogg, einer meiner persönlichen Beweise dafür, wie klein die Welt doch manchmal sein kann - ehemaliger Klassenkamerad meines Bruders und jetzt Mitbewohner einer Freundin meiner Ex-Freundin in Hannover - und außerdem Beweis, dass frühere Klischees sich durchaus bewahrheiten können) kreuz und quer durch den Bahnhof (zum Reisezentrum, zum Lokführer), um in Erfahrung zu bringen, wohin der Zug nun fährt (nicht, dass es auch auch angezeigt war auf diesen - wie heißen die Dinger eigentlich, die anzeigen, wohin der Zug fährt, der an besagtem Gleis steht und über welche Stationen er fährt?). Nicht nur dass, neben mir standen dann bei der zweiten Durchsage Leute, die sich dann immer noch nicht sicher waren und denen ich dann auch noch mal den Inhalt der Durchsage gesagt habe. Es kam danach noch eine Durchsage, die besagte Menschen auch gehört haben müssten. Eingestiegen sind sie trotzdem, nur um dann zwei Minuten später wieder auszusteigen, als sie dann doch endlich mitbekommen hatten, dass der Zug, in dem sie waren, doch nicht nach Bremen fährt...

Fast in diese Kategorie gehören wohl auch die drei Ersties, die mich gestern im PC-Raum fragten, ob man denn von allen Computern in dem Raum aus den Drucker nutzen könne. Ich meinte nur "ja - wenn er denn funktioniert", aber eigentlich hätte man die doch richtig verarschen müssen - dumme Fragen verdienen nun mal manchmal einfach blöde Antworten. "Nein, das geht nur über den PC direkt neben dem Drucker" (wäre mal interessant mitanzusehen, ob darauf einer hereinfallen würde) oder "Nee, dazu musst du nach Wechoy fahren, dort in den PC-Raum an den ersten Computer auf der rechten Seite gehen und nur von dort aus kann man diesen Drucker nutzen" (ich glaube allerdings, da wäre ihnen aufgefallen, dass ich sie zum Narren halte...)

Montag, Oktober 17, 2005

Gestern in der BamS

Ja, ich habe mir doch tatsächlich gestern die BamS gekauft (ich geh ja gleich schon zum Schämen in die Ecke), aber ich hatte wenigstens einen halbwegs plausiblen Grund dafür. Ich hatte Samstag meine Ex-Freundin in Hannover besucht und alles, was ich vom 9. Spieltag der Bundesliga mitbekommen habe, waren die Ergebnisse (und auch nur, weil ich per Handy ins Internet gegangen bin). War vielleicht auch ganz gut so - der Spieltag verlief alles andere als meinen Erwartungen gemäß. Aber wenigstens konnte ich meine Führungen in den diversen Tipprunden behaupten (und in der zweiten Liga lief's im Gegensatz zur ersten auch ganz gut). Bezeichnend ist wohl auch, dass beim kicker-Promi-Tipp dieses Mal 12 Punkte ausgereicht haben, um den Tagessieg zu erringen (und diese Leute vom kicker haben dieses Mal meinen Namen falsch geschrieben...). Na ja, aber ich wollte ja auf die BamS zurückkommen - beim Durchblättern bis zum Sportteil bin ich auf einen Kasten mit der bezeichnenden Überschrift "Auch das noch!" gestoßen - und in diesem Kasten die Überschrift: Star-Wars-Kostüme für Hunde. Irgendwelche seltsamen Amerikaner haben Kostüme von Darth Vader, Yoda und Prinzessin Leia (das Sklaven Outfit in "Jedi", der sogenannte Metal-Bikini) für Terrier geschneidert. Da fällt mir doch einfach nur noch Obelix ein (Tock! Tock! Tock!) "Die spinnen, die... was auch immer!"
Der Gallimarkt in Leer war auch irgendwie enttäuschend. Die Leute, die man ohnehin öfter trifft, hat man in der Regel auch dort gesehen (bis auf ein, zwei Ausnahmen, die ich vermisst habe). Die Leute, die man eigentlich seit dem letzten Gallimarkt (denn damals sind sie einem natürlich auch begegnet) nicht vermisst hat (geschweige denn überhaupt an sie gedacht hat), liefen einem dann auch mal wieder über den Weg. Nur diejenigen, die man eigentlich wohl mal wieder treffen wollte, weil man sie schon seit längerem nicht mehr gesehen hat - denen ist man natürlich nicht über den Weg gelaufen (weil sie in der Regel wohl auch nicht dort waren). Auch sonst war es alles irgendwie ziemlich langweilig, zum Teil auch wohl ein wenig fehlgeplant. So war der Parkplatz der BBS bis auf die Ecke beim Breakdancer eigentlich immer ziemlich leer - in den letzten Jahren war es doch anders, was wohl in erster Linie an den Karussels gelegen haben mag, die dort zu finden waren. Mal gucken, wie's in zwei Jahren wird, dann müsste es der 500. Gallimarkt sein, wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe (oder doch noch ein Jahr später?).

Donnerstag, Oktober 13, 2005

Ich werde Unpatriot

Gestern auf der Rückfahrt hatte ich mich während des Fußballspielens auf meinem Handy noch gefragt, ob ich die angebotene Partie Niederlande-Deutschland wirklich spielen darf, da ich erstgenannte Mannschaft übernehmen sollte und gerade im Grenzgebiet öfter mal Verwicklungen mit dem Nachbarvölkchen entstehen (schon fast zwei Mal auf'm Zebrastreifen von Holländern überfahren...), von der Konkurrenz der Fußballfans ja mal gar nicht zu reden. Nach kurzem Moment des Überlegens, wo ich auch darüber nachdachte, ob ich vielleicht absichtlich schlecht spiele (mache ich immer, wenn ich Werder zugeteilt bekomme *g*), hakte ich meine Zweifel ab und dachte mir nur ""Vanroy (siehe Eintrag "Handygames") - Schrecken der deutschen Hintermannschaft"! Und so kam es dann auch: ein holländisches Offensivkonzert, keine nenneswerte Chance für den Gegner und alle Tore von angesprochem Spieler. Und nachdem ich dann gestern dieses unsägliche Gekicke der echten deutschen Nationalmannschaft gegen China mitbekommen hatte, fühlte ich mich im Nachhinein bestätigt. 1:0 gegen China durch einen Elfmeter, der dem Torwart auch noch fast durch die Arme durchgeht. Das kann's doch nicht sein. Da wünscht man sich ja fast, lieber 30 km weiter westlich geboren worden zu sein (auch wenn ich dann jetzt so reden würde, als hätte ich Kartoffeln im Mund). Ich glaube, für die WM werd' ich wirklich Holland-Fan - war ja schon mal ein gutes Pflaster für die. Und Deutschland sollte das Startrecht vielleicht lieber an eine andere Nation abtreten - Ausrichter bleiben wir aber trotzdem.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle (wie es in Absurdistan auch schon geschehen ist) über die neuen Ersties ablästern (hab gestern und heute auch schon wieder ein paar nervige Erfahrungen gemacht...), das heb ich mir dann lieber für nächste Woche auf, da kommt sicher noch mehr dazu. Stattdessen kann ich mich wohl noch mal kurz dem nächsten deutschen Fußballmagazin widmen: Player heißt das Teil und wirkte beim ersten Durchblättern und Anlesen heute morgen im Bahnhofspresseladen fand ich's absolut grottig und ich denke auch nicht, dass sich diese Meinung großartig ändern wird. Allein schon das Layout spricht mich total nicht an (wenn ich jetzt auch noch wüsste, woher es mir bekannt vorkommt - vielleicht so ein bisschen von der Cinema?). Wieso schießen auf einmal so viele (na ja, okay, zwei) neue Fußballmagazine aus dem Boden? Die Rund (oder wie ich sie gerne auch nenne, weil mich das Layout irgendwie total daran erinnert: die Fußball-Neon) ist in meinen Augen ja so'n Grenzfall (stellenweise gut, stellenweise aber auch einfach nur schlecht), aber über die 11 Freunde geht in diesem Marktsegment ohnehin nichts.

Mittwoch, Oktober 12, 2005

Handygames

Irgendwie wurden mir die Spiele, die ich auf meinem Handy vorgefunden habe, in letzter Zeit ziemlich langweilig (Worms ist schon lustig, aber selbst bei der Einstellung "schwer" verhalten sich die gegnerischen Würmer nicht gerade besonders schlau - "All too easy" wie der große Mann in schwarz mit der Maske in Episode V doch im Original sagte), was ich als Grund dazu sah, mir mal ein neues Spiel herunterzuladen - was lag da für einen Fußballjunkie wie mich näher, als ein Fußballspiel zu nehmen. Es gab ein paar zur Auswahl, doch in die engere Auswahl kamen dann nur zwei. Eins von EA, was mir im Vergleich der Grafik nicht ganz so sehr zusagte wie "Real Soccer 2005". Also nahm ich letzteres und wurde nicht enttäuscht. Ein richtig geiles Spiel für ein Handy.
Ein paar Nachteile hat das Spiel dann aber doch:
1. Die Namen deutscher und niederländischer Spieler sind, im Gegensatz zu den ganzen anderen, aus welchem Grund auch immer verfremdet (Bahn statt Kahn, Ballock statt Ballack - wobei Bollock vielleicht noch etwas lustiger gewesen wäre, Vanroy statt Van Nistelroy oder Rubben statt Robben), kann man aber auch gut drüber hinweg sehen, weiß man doch wer gemeint ist. Und auf die Namen achtet man während des Spiels ohnehin auch weniger.
2. Im Schnitt rennt ca. jedes 0,7 (gefühlter Wert ohne statistischen Beleg) Spiel ein Flitzer (nakter (sic!) Mann - laut Spieltext, vielleicht wurde das Spiel auch von irgendwelchen Chinesen übersetzt, würde dann auch Kritikpunkt 1 erklären) über den Platz, den man dann steuern darf. Manchmal ganz lustig, in der Regel aber meistens doch nervig, weil's einen ein wenig aus dem Spiel bringt.
3. 100%ig regelkundig ist das Spiel auch nicht. Pfiff der Schiri doch gestern direkt nach einem Einwurf Abseits!
4. Der HSV ist nicht dabei! Vielleicht sollte ich jetzt darauf warten, dass eine 2006er Ausgabe des Spiels erscheint und es mir auch runterladen. Wenn's mit Hamburg so weitergeht, sollte er doch hoffentlich dabei sein. Oder muss man auf die Version 2007 warten, wenn Hamburg hoffentlich mal wieder in der Champions League spielt?

Problematisch ist derzeit auch, dass ich jede Nacht mein Handy aufladen muss, weil ich es abends immer noch so lange spiele. Und die Daumenkuppe tut weh, ebenfalls von der häufigen Nutzung.

Nordic Walking

oder: wie mache ich mich für viel Geld zum Affen

Okay, ich bin nicht der erste, der auf diese Art und Weise seinen Kommentar zu diesem Thema abgegeben hat, und ich werde auch nicht der letzte sein. Aber sein wir doch mal ehrlich, wer hat nicht zumindest schon mal geschmunzelt, wenn einen eine Horde Frauen (in der Regel, Männer hab ich bisher noch nicht wirklich gesehen) mit Stöcken in der Hand entgegen kommt, die eigentlich nur ganz normal laufen? Und mittlerweile hat selbst jeder noch so kleine Provinzverein seine Nordic Walking-Abteilung (ich muss es wissen, wohne ich doch in direkter Nachbarschaft zu zweien), ein Trend der noch auffälliger ist als damals mit den Inlinern.
Heute morgen kamen mir dann auch wieder zwei Damen entgegen, bei denen ich einfach nur noch grinsen musste: für teures Geld einen supermodernen, atmungsaktiven Microfaser-Trainingsanzug gekauft, dazu noch Schweißbänder an den Handgelenken und Radfahrerhandschuhe an (damit man sich von den Stöcken doch wohl bloß keine Schwielen an der Handen holt). Teure Laufschuhe und natürlich die Stöcke. Wobei ich mich frage, wofür die Stöcke gut sind - vom Skilanglauf ist diese Fortbewegungsvariante ja abgeguckt (wobei der Name schon recht irreführend ist - in Skandinavien, so hab ich zumindest gehört, macht das so eigentlich keiner) haben sie dort ja zumindest den Sinn, dass sie zusätzlichen Vortrieb geben, was beim Walking so ja nicht der Fall ist. Also hat man nur einen Balast, den man mit sich rumschleppt und der die natürliche Bewegung der Arme (wenn man nicht gerade einer der Coolen ist, die ihre Hände beim Gehen nur in der Taschen aufbewahren) ein wenig mehr betont. Aber zusätzlichen Muskelzuwachs bringt das auch nicht. Da kann man doch eigentlich genau so gut ganz normal spazieren gehen - und sich über die Walker amüsieren...
Fehlt eigentlich nur noch, dass Nordic Walking demnächst noch eine Präsentationssportart bei den Olympischen Spielen wird - wobei man dort mit dem Gehen ja schon gewissermaßen eine Konkurrenzsportart hat, deren Sinn sich mir zumindest zum Teil erschließt - auch wenn man sich bei den komischen Regeln wohl auf Dauer nur die Gelenke kaputt macht. Wie sieht es eigentlich mit Inlineskaten aus - gibt's da eigentlich auch irgendwas olympisches zu vermelden (und sei es eben auch nur als Präsentation, quasi als Antwort auf Short Track bei den Winterspielen - gibt's da sowas?). Vielleicht sollte man dann auch mal eine Trendsportolympiade veranstalten - Snowboard ist normal olympisch, bei Inlinern weiß ich's nicht so recht, aber da bleiben ja noch genügend weitere (ehemalige) Trendsachen über: Skateboard und BMX, Freeclimbing, jetzt Nordic Walking (Regeln wie beim Gehen, nur ohne die vorgeschriebene Kniestreckung) und anderes findet sich sicher auch noch... Nee danke, muss nicht sein, dann doch lieber die "Hardcore-Olympiade", über die ich zusammen mit nem Freund vorm Willschrey-Konzert in Schortens sinniert habe: Posen (wie beim Eiskunstlauf mit Kür und Pflicht - erforderte Elemente: Windmilling, Floorpunching, usw.) und als Mannschaftswettkämpfe "Circle Pit" (jeder Mannschaft hat während eines Liedes Zeit, die Jury bestimmt anhand von Haltungsnoten etc. die Wertung - evtl. könnte man es auch hatebreedmäßig aussehen lassen und gewonnen hat die Mannschaft, die die meisten blutigen Nasen beim Gegener verursacht hat) und "Wall Of Death" (beide Mannschaften rennen aufeinander zu und wo die meisten stehnbleiben hat gewonnen).

Montag, Oktober 10, 2005

Posen wie die Profis

Gestern stand ich mal wieder (wie ja eigentlich fast jedes Wochenende) auf'm Fußballplatz. In der ersten Hälfte kriegte ich schon mal ne wunderschöne Flanke rüber, die mein Gegenspieler auch noch unterlief. Aus 14 Metern halblinks schieß ich dann drauf, am Torwart vorbei springt das Mistding (wie schon so oft in den letzten Trainingseinheiten - Pfosten- oder Lattenkönig könnte man mich da schon beinahe nennen) an den rechten Pfosten, um dann mit ordentlich Drall einen guten Meter am linken (!) Pfosten ins Toraus zu gehen. Grumpf war kein Ausdruck. Okay, zu dem Zeitpunkt führten wir 1:0 (wenn ich schreibe, wer die Vorlage gegeben hat, sieht es nur noch mehr nach Selbstbeweihräucherung aus...), doch ein wenig später nach meiner verpassten Chance fiel der Ausgleich. Das ärgert einen nur noch mehr.
Bis Mitte der zweiten Hälfte blieb's dabei, dann kam der Ball mal wieder über rechts an den Strafraum, kleines Getümmel, der Ball kommt zum Libero, der ihn zur Seite (für ihn dummerweise zur falschen) wegspielen will - mir genau in den Fuß. Zwei, drei Schritte auf's Tor, der massige Keeper kommt mit auch schon entgegen, also auf's Tor mit dem Ball. Eigentlich wollte ich ihn knapp links an seinen Füßen vorbei spielen, doch irgendwie geht ihm der Ball sogar durch die Beine (da sieht ein Torwart natürlich immer blöd aus...). Umdrehen, stehenbleiben und einfach nur die rechte Hand mit erhobenem Zeigefinger in die Luft ("Seht her - ich war's!"). Locker lässig, vielleicht sogar ein wenig arrogant, aber cool gepost wie die Profis. Manchmal muss man's einfach so machen...
Blöd nur, dass der Schiri (der hörte vollen Ernstes auf den Nachnamen Ficken) viel zu lange nachspielen ließ, denn mit der letzten Aktion des Spiels machte der Gegner in der 94. oder 95. Minute doch noch den etwas unverdienten Ausgleich. Im Endeffekt dann einfach nur noch ärgerlich.

Freitag, Oktober 07, 2005

Ab jetzt Spamfrei?

Nachdem ich mich grad erst einmal mit ein bisschen Spam bei den Kommentaren rumgeärgert habe (siehe die Kommentare des letzten, also direkt hier drunter folgenden Eintrages), bin ich dann in Absurdistan auf Hilfe gestoßen, die ich natürlich auch selbst prompt angenommen hab für diese Seite. Somit verlieren meine Kommentare zu angesprochenen Kommentaren (siehe oben bzw. auch unten) ein wenig an Aktualität, zumindest wenn alles so funktioniert, wie es sollte.

Donnerstag, Oktober 06, 2005

Ein kleiner Hauch von Dominanz

Meine Tipps vom Wochenende haben mir doch tatsächlich die alleinige Führung beim kicker-Promi-Tipp verschafft. 15 Punkte addierten sich zu den 75 von vorher und die anderen oben waren nicht ganz so gut. Mein derzeitiger Vorsprung beträgt nun erst mal 6 Punkte auf den Zweiten, 7 auf die Dritte - oder wie es der kicker schreibt:
In der Gesamtwertung ist Enno Goldstein mit 90 Punkten nun alleiniger Spitzenreiter. Ihm folgen Christian Sell (84) und Christina Künkele (83).

Mittlerweile hab ich dann auch mal gelesen, was dem Gesamtsieger blüht: 2 Eintrittskarten für das Ligapokalendspiel 2006/07. Ich hoffe damit meinen die Jungs den Ligapokalwettbewerb der 2006 (also quasi nach der WM) stattfindet. ansonsten wär's ein wenig weit hin. Und der Spielkultur nach. die beim diesjährigen Wettbewerb versprüht wurde, ist es nicht gerade ein besonders lukrativer Preis.
Aber man muss ja erst mal abwarten, ob es bei mir überhaupt so gut weiterläuft. Wenn ich mir den nächsten Spieltag in der Bundesliga angucke (Schalke-Bayern, Lautern-Dortmund, Stuttgart-Gladbach, Mainz-Leverkusen, Köln-Hannover, Duisburg-Frankfurt), da wüsste ich so spontan noch nicht, wie ich überhaupt auf die Sieger tippen würde (geschweige denn erst mal ein Ergebnis). Könnte sich dann auch mal schnell als Griff ins Klo entpuppen, aber da sind es ja auch noch ein paar Tage hin, bis ich die Tipps abgegeben haben muss.