Frei nach Kennedy
I take pride in the words ‚Ich bin ein Krapfen‘!
Labels: In Fact This Is Fiction
Was nützt die Liebe in Gedanken? Was bringt einem der Mut tausender wacher, nächtlicher Minuten, wenn man bei Tag doch nur wieder kneift? Was der Freunde aufmunternde Worte und Ratschläge, wenn ihnen die Anwendung versagt bleibt? Genau, nichts. Ein Dilemma, da man nicht aus diesem Stadium der Untätigkeit herauskommt, die Angst der Konfrontation, einer möglichen Zurückweisung ein zu großes Hindernis darstellt, dessen Überwindung man aus Furcht vor Verletzung nicht einmal in Angriff nimmt, aber auch nicht in der Lage ist loszulassen, suhlt man sich in dieser miserablen Situation. Im Status der unerreichbaren Nähe erfährt das Objekt der Begierde eine Überhöhung. Dort gegenüber, so nah, so wunderbar. So fern. Blicke treffen sich, für unendliche Sekundenbruchteile, Augen so schön. Das sympathische Lächeln bleibt hängen, das mitunter verstohlen erscheinende Gähnen, so faszinierend, verfolgt einen bis in die einsamen, dunklen Stunden der Nacht und raubt den Schlaf. Gestik, Körperhaltung wirken wie die Schwerkraft auf das Empfinden. Die eigene, muntere Fantasie fällt einem in den Rücken: wie es wohl wäre? Jetzt, hier, bei einem, allein. Alles sagen, gestehen, Nähe, Vertrautheit, Zärtlichkeit. Die Vorstellungskraft ist unerbittlich, eine Seifenblase, die jedes Mal aufs Neue zerplatzt.
Labels: Das gemeine Leben, In Fact This Is Fiction
Es ist in diesen Mythen und Sagen doch immer wieder das Gleiche: man rennt zum Orakel, erhält eine negative Voraussage und versucht anschließend, der Zukunft in den Arsch zu treten und sie auszutricksen. Man werde durch die Hand eines eigenen Nachkommens sterben, sehr beliebter Spruch. Und was ist? Man mauert die Tochter in ein Verlies ein oder setzt den eigenen, frisch zur Welt gekommenen Sohn aus, in der Hoffnung, das er krepiert. Klappt natürlich nicht. Das Verlies ist für Götter keine Sperrzone, das Kind wird von irgendwem gefunden und aufgezogen. Und so kommt es dann irgendwann so, wie es vorausgesagt wurde, wobei der Spross mitunter noch nicht einmal weiß, dass er da gerade seinen eigenen (Groß-)Vater über den Jorden (bzw. in den Tartaros) befördert hat. Na ja, das kommt halt davon, wenn man von der normalen Erziehung abweicht und meint, schlauer als das Schicksal sein zu können. Wenn man das eigene Schicksal einfach akzeptiert hätte, wäre es mitunter gar nicht passiert. Und ohne Orakel schon gar nicht...
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Im März hatte ich an dieser Stelle ja mal gepostet, wie ich potentiellen Nachwuchs nennen würde, nun kam mir vorhin in einem Gespräch mit einer Freundin die Idee, wie das dazugehörige Haustier denn heißen solle: Apokalypse. Der Name ist bestens geeignet zum Beispiel für Wüstenrennmäuse oder ähnliches kleines, possierliches Getier.
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"Entweder bringe ich diesen Typen um und befreie meine Tochter oder ich befreie meine Tochter und bringe diesen Typen um." Ganz großes Tennis, quasi Wimbledonfinale. Kino 4.0 - fragt sich nur, auf was für einer Skala...
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Hey du! - (laut) Wer ich? - Psst. - (leise) Wer ich? - Genau... Willst du ein E kaufen...
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"... mit dicken Grillenbläsern..."
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Ist es Größenwahn?
Das Klingeln seines Handys riss Raphael aus dem bisher ergebnislosen Versuch des Einschlafens heraus. Die Ankunft einer Kurzmitteilung beendete schlagartig sein Dösen. Murrend tastete er nach seinem Mobiltelefon. Wieso hatte er das blöde Ding eigentlich nicht ausgestellt? Oder zumindest den Ton ausgemacht? Er schaltete die Tastensperre aus und schaute auf das Display. Null Uhr Dreißig besagte die Zeitanzeige, abzüglich der zwei Minuten, die diese Uhr vorging, war es aber immer noch eine eher ungewöhnliche Zeit, dass ihm jemand schrieb. Geburtstag hatte er schließlich auch nicht. Raphael fragte sich, wer ihm denn zu einer so unchristlichen Zeit schreiben würde. Hätte er diese Worte laut ausgesprochen und nicht nur gedacht, so wären sie zumindest wohl von seinem unfreundlichen Knurren getragen worden. Ein Tastendruck und die Nachricht wurde angezeigt. Über dem Text stand kein Name, nur eine Nummer, also war es niemand der Leute, deren Nummer er in seinem Telefonbuch gespeichert hatte.
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- MeloneLabels: In Fact This Is Fiction
Seltsames lag auf dem Bett, als ich mein Zimmer betrat. Einem Kokon gleich befand sich dort ein korallenrotes Etwas, geschmückt mit einem einzigen weißen Ring, der sich etwa in der Mitte des Kokons herum wand. Neugierig schaute ich mir dieses Ding an, als es sich auf einmal zu regen begann. An einem Ende wurde es unter pulsierenden Bewegungen länger und länger, ein weißer Fortsatz bildete sich, was dem ganzen das Bild eines Wurms gab, der sich scheinbar durch mein Bett schlängeln wollte. Während der Kokon an sich nur ein feuchtes Aussehen hatte - ich hütete mich davor, ihn zu berühren - wirkte dieser Schlauch irgendwie glitschig, glibberig. Fasziniert von diesem Geschehen harrte ich der Dinge, die da kommen mochten. Auf einmal geschah es dann. Aus diesem Fortsatz schälte sich ein Lebewesen hervor. Vom Körperbau erinnerte es mich vor allem an eine Echse oder einen Salamander. Schlank und lang, mit kurzen, abgewinkelten Beinen. Doch etwas störte an dieser Annahme. Dieses kleine Tierchen, das in seiner gesamten Länge vielleicht zwanzig Zentimeter maß, war über und über mit Fell bedeckt, einem grauen Eichhörnchen nicht unähnlich. Und obwohl es diesem glibberigen Tunnel entkrochen war, wirkte es trocken. Mit einem Mal sauste das Wesen blitzschnell davon und durch die Wirren meines Zimmers. Dabei fiel mir dann auch auf, dass unter dem Bett ein weiterer, grellroter Kokon mit weißem Querstreifen lag, der sich gerade zu rühren begann. Währenddessen hatte das Tier mein Regal erklommen. Ich begab mich dorthin und sah, wie es dort verweilte, ein wenig in der Luft schnupperte und dann in meine Richtung schaute. Hinter mir vernahm ich ein Rascheln, das mir verreit, das sich das zweite Geschöpf aus seinem Gefängnis geschält hatte. Ich streckte meine Hand dem ersten Tierchen entgegen, während es witterte. Mit einem Mal zuckte es schlagartig nach vorne, öffnete sein Maul, dass mit einer Vielzahl kleiner, spitzer Zähne gespickt war und schnappte zu. An diesem Punkt endete dann die Erinnerung an diesen Traum, den ich vor einigen Tagen hatte.
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Axtmörder oder dergleichen wie der gleichnamige Teenieschocker (natürlich ohne das OL für Oldenburg) - auf Deutsch: Düstere Legenden - gibt's hier natürlich nicht zu bieten. Dafür ein paar andere Geschichten, die natürlich so passiert sein sollen. Natürlich einem Freund von einem Freund oder so. Zum Beispiel folgende Geschichte:
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Ich werf' bei Rammstein 'nen Stamm rein.
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"Undertaker" (under = unter, to take = nehmen) heißt übersetzt ins Deutsche nicht Unternehmer. Höchstens im speziellen Sinne ließe sich der "Untertaker" auch in Verbindung mit Unternehmer setzen: Bestattungsunternehmer.
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Neulich hab ich irgendwo gelesen, dass es ein Schutzmechanismus des Gehirns sei, die Träume zu vergessen. Denn sonst würde das Hirn das im Traum erlebte mit der Realität gleichsetzen. Bei dem Zeug, an das ich mich manchmal dann doch erinnere (warum es diese Lücken im Schutzmechanismus des Gehirns gibt, wurde an der Stelle nicht erläutert), ist das vermutlich auch ganz gut so. Zudem spielen Freunde, Arbeitskollegen oder ähnliches im Traum oft eine wichtige Rolle. So wie in der vorletzten Nacht, als ich zudem vergaß, die "Repeat all"-Funktion meines CD-Players auszustellen und so die ganze Nacht Musik auf den Ohren hatte. Irgendwie hatte sich die Musik dann wohl auch im Unterbewusstsein in mein Hirn geschlichen und bildete gewissermaßen den Kernpunkt meines Traumes. Ich fand mich auf einem Konzert wieder und auf der Bühne stand ein guter Freund, der auch in einer Band singt. Den Rest der Band konnte ich allerdings nicht erkennen. Vor der Bühne war ein Graben, in dem ein Orchester samt Dirigent die Musik auf der Bühne unterstützte, während vor der Bühne ein weiterer Dirigent (diese Funktion erfüllte der "Alterspräsident" unseres Star Wars Fanclubs oder jemand, der ihm im Halbdunkel verdammt ähnlich sieht) die Band mit äußerst expressiver Gestik führte. Bei einem der Songs erschienen dann auf einmal auch noch Tänzerinnen (Mädels aus dem Fußballverein), die allerdings eher schlecht als recht und sehr unkoordiniert zu der Musik tanzten. Irgendwie schien ich während dieses Konzertes für irgendwas zuständig zu sein, denn ich lief ständig die Gänge zwischen den aufsteigenden, rot gepolsterten Sitzreihen auf und ab und achtete auf's (spärliche) Publikum. Schließlich, während der Tanzeinlage der Mädchen, unterhielt ich mich kurz mit einem der Zuschauer, ein Junge aus meinem Ort. An diesem Punkt wachte ich dann aber auf.
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Der Libero von Nortmoor Zwo
"A word of advice, my friend. Sometimes you gotta let those hard-to-reach chips go."
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